Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 85, davon 84 (98,82%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (25,88%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.1. 2001 um 01:05:55 Uhr schrieb
MCnep über Ekel
Der neuste Text am 12.4. 2024 um 08:27:53 Uhr schrieb
Thomas Müller über Ekel
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 47)

am 30.3. 2017 um 21:44:38 Uhr schrieb
Christine über Ekel

am 23.11. 2019 um 14:06:09 Uhr schrieb
Christine über Ekel

am 18.8. 2002 um 22:11:55 Uhr schrieb
Axel Zucker über Ekel

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ekel«

MCnep schrieb am 14.1. 2001 um 01:05:55 Uhr zu

Ekel

Bewertung: 13 Punkt(e)

Meine frischeste Ekel-Erfahrung: ich werfe im Wald für meinen Hund ein Stöckchen, hebe ihn, weil das blöde Vieh ihn nicht gefunden hat, selber wieder auf, greife dabei in die herbstliche Laubschicht und packe in eine halbverweste Amsel. Erst ein Ganzkörperschütteln, dann dieses schnürende Gefühl im Hals und endlich ein befreiendes Kotzen. Und der Hund? Hat interessiert zugeschaut und fängt jetzt an, diese Kotze aufzuschlabbern. Also das ganze nochmal. Und noch drei Tage und 50 Handwäschen später dieses zwanghafte An-den-Fingern-riechen-wollen (aber nicht können).

biggi schrieb am 22.7. 2001 um 10:54:21 Uhr zu

Ekel

Bewertung: 3 Punkt(e)

der hat nicht mal an die carotis gegriffen. sie schaute verspannt aus. aber an totenstarre hatte ich nicht als erstes gedacht. kannte der die, als sie noch lebte? mich hat gegruselt. ich hab mir nicht getraut, nach totenflecken zu suchen, bevor ich herzdruckmassage mache. aber so viel zu spät bin ich noch nie gekommen. kotz. einer schaute zum fenster raus. eine zwitscherte aufgeregt am telefon. und er packte seinen schreibkram aus. in bayern laufen die uhren anders. intensiv leben - was ist das?

ikdhvmanms schrieb am 23.5. 2008 um 02:39:48 Uhr zu

Ekel

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich ekel mich manchmal einfach vor mir selber, aber nicht aus hygienischen Gründen oder körperlichen Abnormalitäten, sondern wegen einigen Gedanken die ich mir so über den Tag ausmale, dabei sind sie ja weder pervers noch sodomitisch, oder was auch immer, es sind echt profane Gedanken, die wahrscheinlich jeder Mensch mehrmals am Tag hat, aber ich finde sie so ekelhaft, wenn ich mir vorstelle, wie ich auf einem Stuhl sitze und diese Gedanken bilde, also mir von außen dabei zuschaue, wie sie langsam aufkommen, sich mosaikartig zusammensetzten und beinahe greifbar werden. Meistens sind das so Gedanken, die - wie soll ich das schreiben - meine Form entlarven(?), das trifft es vielleicht ganz gut, beispielsweise wenn ich mir so überlege, ob sie mich eigentlich mag oder überhaupt mögen kann oder mögen könnte oder mögen würde oder mögen wird(?), ja das ist ein gutes Beispiel, denn sobald sich dieser Gedanke ausgebreitet und vor mir liegt, überkommt mich ein Gefühl des Ekels, es gibt keine treffendere Bezeichnung dafür, es ist der pure Ekel.

Ich schäme mich für diese Gedanken und ich finde die ganze Erkenntnis ekelhaft, dass ich danach lechze oder sowetwas wie Sehnsucht verspüre, dass ich etwas vom Leben erwarte, dass ich hoffe und glaube, dass ich esse und schlafe, dass ich aufwache und rede, dass ich träume und fühle, dass sich andauernd Luft in meine Lungen füllt, dass ich diese eigenwillige Hand spüre, dass ich sie justiere und führe, dass sie mir weismachen will, dass sie mir gehört, dass die raue Haut dieser meiner Hand sich beim öffnen dehnt, dass sich die kleinen Einschnitte und Täler in ein glattes Ganzes ziehen, nur um dann gleich wieder ihre kleinen Wege zu durchkreuzen dass sich - ach, so lässt es sich nicht richtig beschreiben.

Man muss sich das vielleicht wie kurz nach der Masturbation vorstellen, wenn man sich dreckig und verkommen fühlt, wenn man da sitzt mit seinem ausgemergelten, noch halb aufgerichteten Schwellkörper und sich seines Blutes im Körper schämt, wenn das Licht plötzlich nur noch diese ziemlich abstoßenden, kleinen, hässlichen Details preisgibt und dann dauert es meist auch nicht mehr lange bis ein bitterer Geschmack einsetzt, wobei das kein wirklicher Geschmack ist, sondern eher eine resignative Gewissheit, dass man trotz all dem Ekel, wieder und wieder in das gleiche Phlegma fallen wird, weil man wieder und wieder fühlen wird, weil man wieder und wieder den Menschen spüren wird. Ich weiß nicht weiter. Ich glaube, ich möchte das jetzt eintragen.

www.anonymous-k.de schrieb am 28.7. 2002 um 13:40:51 Uhr zu

Ekel

Bewertung: 1 Punkt(e)

In dem gleichnamigen Roman von Jean-Paul Sartre kommt die Figur des Autodidakten vor, der die Welt erkundet, indem er in alphabetischer Reihenfolge alle Artikel eines viele Bände umfassenden Lexikons liest.

Kevin schrieb am 28.2. 2019 um 00:58:34 Uhr zu

Ekel

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ekel überkommt mich bei vielen Blaster Einträgen dieser Christine. Aber das empfinden ja neunzig Prozent aller Blasteruser so.

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